DHD vergibt Forschungspreis



Artikel im REPORT 2006/01




Dr. Nikos Werner erhält diesjährigen Förderpreis der Tochterstiftung DHD



Mit einer grundlagenwissenschaftlichen Arbeit Mzur Rolle von endothelialen Progenitorzellen im atherosklerotischen Geschehen gewann Dr. Nikos Werner aus der Arbeitsgruppe von Prof. Nickenig (Universitätsklinikum Bonn) den diesjähren Förderpreis der Stiftung "Der herzkranke Diabetiker" (DHD) in der DDS.

 

Progenitorzellen stammen aus dem Knochenmark und vermitteln bei geschädigtem Gefäßendothel dessen Wiederherstellung und Regneration. Diabetiker haben im Vergleich zu Nicht-Diabetikern weniger zirkulierende Progenitorzellen. Die vorhandenen Zellen funktionieren zudem nicht richtig. Das Reparaturpotential des Körpers ist dadurch verschlechtert. In einer Studie mit KHK-Patienten wies Nikos Werner nach, dass verringerte Progenitor-Spiegel mit einem erhöhten Risiko für Ereignisse wie Herzinfarkt und kardiovaskulärem Tod assoziiert sind. Progenitorzell-Spiegel könnten sich also als Risikomarker eignen.

 

Dr. Werner ist bereits der sechste Preisträger des DHD-Förderpreises. Die Stiftung fördert mit diesem Preis Projekte aus der Grundlagenforschung, die neue Konzepte und Visionen bei der Behandlung von Diabetes und Gefäßkrankheiten versprechen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird vom internationalen Pharma-Unternehmen Sanofi-Aventis gesponsert.

Preisträger: Dr. Nikos Sebastian Werner (mitte) erhält den Preis vom Kuratoriumsvorsitzenden Prof. Dr. Diethelm Tschöpe (rechts) und von Dirk Ullrich (Sponsor Sanofi-Aventis).

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